Legionellen beseitigen – drei Verfahren zur Legionellenbekämpfung im Vergleich
Thermische Desinfektion, klassische chemische Desinfektion mit Chloriliquide oder die Behandlung mit Legio-Kill-Oxil – welches Verfahren eignet sich am besten, um Legionellen im Trinkwasser zu bekämpfen?
Wird in einem Mehrfamilienhaus, einer Wohnanlage oder einem gewerblich genutzten Gebäude eine erhöhte Legionellenbelastung festgestellt, müssen Eigentümer und Betreiber geeignete Maßnahmen ergreifen.
Dabei stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die sich in ihrer Wirkungsweise, dem technischen Aufwand, den Sicherheitsanforderungen und den möglichen Auswirkungen auf die Umwelt unterscheiden.
Die ProCalor GmbH | LegionellenKiller.com bietet fachliche Beratung und chemische Desinfektionsverfahren zur Legionellenbekämpfung an.
Neben der klassischen Behandlung mit Natriumhypochlorit betrachten wir insbesondere unser hypochlorsäurebasiertes Produkt Legio-Kill-Oxil als bevorzugte Produktalternative, sofern die Voraussetzungen für seinen Einsatz erfüllt sind.
Unser Ziel ist eine wirksame, kontrollierbare und möglichst material- und umweltschonende Legionellenbekämpfung.
Warum müssen Legionellen in Trinkwasserinstallationen bekämpft werden?
Legionellen sind Bakterien, die sich besonders bei Wassertemperaturen zwischen etwa 25 und 45 °C vermehren können.
In Trinkwasserinstallationen begünstigen unter anderem folgende Faktoren eine Legionellenvermehrung:
Unzureichende Warmwassertemperaturen
Fehlerhafte oder unzureichende Zirkulation
Stagnation in wenig genutzten Leitungen
Überdimensionierte Rohrleitungssysteme
Totleitungen und nicht durchströmte Bereiche
Biofilme auf wasserberührten Oberflächen
Eine Infektion erfolgt hauptsächlich durch das Einatmen legionellenhaltiger Wassertröpfchen, beispielsweise beim Duschen.
Legionellen können die sogenannte Legionärskrankheit auslösen, eine schwere Form der Lungenentzündung.
Wird bei einer vorgeschriebenen Trinkwasseruntersuchung der technische Maßnahmenwert von 100 KBE/100 ml erreicht, sind die gesetzlichen Handlungspflichten nach § 51 Trinkwasserverordnung zu beachten.
Dazu gehören die Ursachenklärung, eine schriftliche Risikoabschätzung und die erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit.
Eine Desinfektion kann Bestandteil eines entsprechenden Sanierungskonzeptes sein.
Drei Verfahren zur Legionellenbekämpfung
Zur Reduzierung von Legionellen kommen unterschiedliche Desinfektionsverfahren infrage.
1. Thermische Desinfektion
Bei der thermischen Desinfektion werden Legionellen durch hohe Wassertemperaturen inaktiviert.
Das klassische Verfahren sieht vor, dass die erforderlichen Leitungsbereiche und Entnahmestellen für mindestens drei Minuten mit Wasser von mindestens 70 °C behandelt werden.
Eine bloße Aufheizung des Warmwasserspeichers genügt hierfür nicht.
2. Klassische chemische Desinfektion mit Chloriliquide
Chloriliquide von BAYROL ist eine konzentrierte Natriumhypochloritlösung.
Natriumhypochloritbasierte Desinfektionsmittel wirken über freies Chlor und können Mikroorganismen bei geeigneter Konzentration und ausreichender Einwirkzeit inaktivieren.
Bei der Behandlung sind insbesondere die Wirkstoffverteilung, Konzentration, Einwirkzeit, Werkstoffverträglichkeit und Sicherheitsanforderungen zu beachten.
Die Verwendung eines konkreten Produkts in Trinkwasserinstallationen setzt voraus, dass sein Einsatz für diesen Zweck rechtlich zulässig ist.
3. Legio-Kill-Oxil – die bevorzugte Produktvariante von ProCalor
Legio-Kill-Oxil ist die ProCalor-Produktbezeichnung für ein Desinfektionskonzept auf Hypochlorsäurebasis (HOCl).
Hypochlorsäure besitzt bakterizide Eigenschaften und kann unter geeigneten Bedingungen auch Legionellen inaktivieren.
Das Verfahren benötigt keine thermische Behandlung sämtlicher betroffener Entnahmestellen mit 70 °C.
ProCalor bevorzugt Legio-Kill-Oxil als Produktalternative zur klassischen hochkonzentrierten Natriumhypochloritlösung.
Bei der Auswahl berücksichtigen wir insbesondere die angestrebte Desinfektionswirkung, die erforderliche Wirkstoffkonzentration, die Materialverträglichkeit und die möglichen Umweltauswirkungen.
Wichtig: Hypochlorsäure ist eine wirksame Form des freien Chlors. Legio-Kill-Oxil ist daher keine chlorfreie, sondern eine anders formulierte chlorbasierte Desinfektionsalternative.
Thermische Desinfektion – Vorteile und Nachteile
Wie funktioniert die thermische Legionellendesinfektion?
Bei einer fachgerecht durchgeführten thermischen Desinfektion wird die betroffene Warmwasserinstallation gezielt auf hohe Temperaturen gebracht.
Entscheidend ist, dass die notwendige Temperatur nicht nur am Trinkwassererwärmer, sondern tatsächlich an den zu behandelnden Entnahmestellen erreicht wird.
Hierbei müssen sämtliche relevanten Leitungsteile berücksichtigt und die Einwirkbedingungen dokumentiert werden.
Vorteile der thermischen Desinfektion
Keine zusätzlichen chemischen Desinfektionsmittel erforderlich
Bewährtes thermisches Wirkprinzip
Bei technisch geeigneten Anlagen einsetzbar
Kontrollierbar durch Temperaturmessungen
Als gezielte Maßnahme innerhalb eines Sanierungskonzeptes möglich
Nachteile der thermischen Desinfektion
Hohe Verbrühungsgefahr
Wassertemperaturen von mindestens 70 °C können bereits nach kurzer Einwirkung schwere Verbrühungen verursachen.
Hohe Energiebelastung
Die Aufheizung des Warmwasserspeichers und des angeschlossenen Leitungssystems verursacht zusätzlichen Energieverbrauch.
Materialbelastung
Hohe Temperaturen können Dichtungen, Armaturen und andere temperaturempfindliche Bauteile beanspruchen.
Schwierige Temperaturverteilung
In hydraulisch ungünstigen Rohrleitungssystemen können die notwendigen Temperaturen nicht immer zuverlässig an sämtlichen relevanten Stellen erreicht werden.
Keine dauerhafte Wirkung
Nach der Abkühlung besteht kein anhaltender thermischer Desinfektionseffekt.
Warum ProCalor die thermische Desinfektion nur eingeschränkt empfiehlt
ProCalor sieht die thermische Desinfektion insbesondere bei größeren und komplexen Trinkwasserinstallationen kritisch, wenn die erforderlichen Temperaturen nicht zuverlässig erreicht und dokumentiert werden können.
Hinzu kommen die Verbrühungsgefahr, die zusätzliche Energiebelastung und mögliche Materialbeanspruchungen.
Das bedeutet nicht, dass eine fachgerecht durchgeführte thermische Desinfektion grundsätzlich unwirksam ist.
Unsere Präferenz gilt jedoch geeigneten kontrollierten chemischen Verfahren, wenn diese im konkreten Objekt eine technisch praktikablere Lösung darstellen.
Klassische chemische Desinfektion mit Chloriliquide
Was ist Chloriliquide?
Chloriliquide ist eine konzentrierte Natriumhypochloritlösung des Herstellers BAYROL.
Natriumhypochlorit wird in verschiedenen Bereichen der Wasserdesinfektion eingesetzt.
Die desinfizierende Wirkung beruht auf den im Wasser vorhandenen Formen des freien Chlors.
Diese wirken oxidierend auf empfindliche Bestandteile von Mikroorganismen und können dadurch Bakterien inaktivieren.
Vorteile einer klassischen Natriumhypochloritbehandlung
Bekanntes und etabliertes Desinfektionsprinzip
Gezielte Reduzierung mikrobieller Belastungen
Messbare Wirkstoffkonzentrationen
Dokumentierbare Einwirkbedingungen
Keine thermische Aufheizung auf 70 °C erforderlich
Unter geeigneten technischen Voraussetzungen auch bei komplexeren Installationen einsetzbar
Nachteile und Risiken
Hohe Konzentration des Ausgangsprodukts
Konzentrierte Natriumhypochloritlösungen können ätzend sein und hohe Anforderungen an Lagerung, Transport und Verarbeitung stellen.
Umweltgefährdung
Das Sicherheitsdatenblatt von BAYROL Chloriliquide weist auf Gefahren für Wasserorganismen hin. Das Produkt ist entsprechend den Sicherheits- und Entsorgungsvorschriften zu behandeln.
Mögliche Geruchsbelastung
Abhängig von der Konzentration und den Anwendungsbedingungen kann Chlorgeruch wahrnehmbar sein.
Werkstoffverträglichkeit
Die Anwendung kann bei ungeeigneten Bedingungen oder Materialien Korrosionserscheinungen begünstigen.
Kontrollierte Nachbehandlung
Nach einer zeitlich begrenzten Anlagendesinfektion sind die erforderlichen Spül-, Kontroll- und Freigabemaßnahmen durchzuführen.
Wann kommt eine klassische Chlorbehandlung infrage?
Die Behandlung mit einem geeigneten Natriumhypochloritprodukt kann infrage kommen, wenn das Verfahren für den konkreten Einsatz rechtlich zugelassen beziehungsweise zulässig und technisch geeignet ist.
Eine hohe Wirkstoffkonzentration des Ausgangsprodukts ist dabei kein automatischer Vorteil. Entscheidend sind die tatsächlich wirksame Konzentration, die Einwirkzeit und die Behandlung der relevanten Anlagenbereiche.
Legio-Kill-Oxil – unsere bevorzugte Alternative zur klassischen Chlorbehandlung
Was ist Legio-Kill-Oxil?
Legio-Kill-Oxil ist die von ProCalor verwendete Produktbezeichnung für eine hypochlorsäurebasierte Desinfektionslösung.
Die Grundlage des Verfahrens ist die antimikrobielle Wirkung von Hypochlorsäure (HOCl).
Hypochlorsäure gehört zu den wirksamen Formen des freien Chlors und kann bei geeigneten Anwendungsbedingungen Legionellen inaktivieren.
Hypochlorsäurebasierte Produkte unterscheiden sich von konzentrierten alkalischen Natriumhypochloritlösungen unter anderem in ihrer Formulierung und ihrer Ausgangskonzentration.
Für die Beurteilung sind jedoch immer die tatsächlichen Produkteigenschaften maßgeblich.
Vorteile von Legio-Kill-Oxil
1. Gezielte Desinfektionswirkung
Hypochlorsäure besitzt antimikrobielle Eigenschaften und kann zur Reduzierung von Legionellen eingesetzt werden, wenn die notwendigen Wirkbedingungen erfüllt sind.
2. Kontrollierbare Anwendung
Die Behandlung lässt sich über geeignete Messungen der Wirkstoffkonzentration und weitere relevante Betriebsparameter überwachen.
3. Keine thermische Aufheizung auf 70 °C
Bei einer hypochlorsäurebasierten Behandlung ist keine vollständige thermische Desinfektion der Anlage mit 70 °C erforderlich.
4. Für geeignete komplexe Installationen einsetzbar
Bei entsprechender hydraulischer Durchströmung kann die Desinfektionslösung gezielt in die vorgesehenen Anlagenbereiche eingebracht werden.
5. Potenzial für eine günstigere Umweltverträglichkeit
ProCalor berücksichtigt bei der Produktauswahl die mögliche geringere Umwelt- und Gefahrstoffbelastung gegenüber bestimmten hochkonzentrierten Desinfektionslösungen.
Die tatsächlichen Umweltvorteile hängen von der Produktzusammensetzung, der benötigten Wirkstoffmenge, der Anwendung und der Entsorgung ab. Eine nachgewiesene ökologische Überlegenheit muss durch entsprechende Vergleichsdaten gestützt werden.
Welche Einschränkungen gelten für Legio-Kill-Oxil?
Auch Legio-Kill-Oxil erfordert eine fachgerechte Anwendung.
Zu beachten sind insbesondere:
Geeignete Wirkstoffkonzentration und ausreichende Einwirkzeit
Vollständige Erfassung der vorgesehenen Anlagenbereiche
Prüfung der Werkstoffverträglichkeit
Rechtliche Zulässigkeit für den konkreten Verwendungszweck
Erforderliche Nachbehandlung und Erfolgskontrolle
Legio-Kill-Oxil ist keine universelle Lösung, mit der sämtliche Ursachen eines Legionellenbefalls automatisch beseitigt werden.
Direkter Vergleich: Thermische Desinfektion, Chloriliquide und Legio-Kill-Oxil
| Vergleichskriterium | Thermische Desinfektion | Chloriliquide | Legio-Kill-Oxil |
|---|---|---|---|
| Wirkprinzip | Hitze | Natriumhypochlorit / freies Chlor | Hypochlorsäure / freies Chlor |
| Behandlungstemperatur | Klassisch mindestens 70 °C | Keine 70-°C-Behandlung erforderlich | Keine 70-°C-Behandlung erforderlich |
| Wirksamkeit gegen Legionellen | Bei ausreichender Temperatur und Einwirkzeit | Bei geeigneter Konzentration und Einwirkzeit | Bei geeigneter Konzentration und Einwirkzeit |
| Kontrolle | Temperaturmessung | Wirkstoffmessung | Wirkstoffmessung |
| Verbrühungsrisiko | Erheblich während der Maßnahme | Keine zusätzliche 70-°C-Erwärmung | Keine zusätzliche 70-°C-Erwärmung |
| Materialbeanspruchung | Hohe thermische Belastung möglich | Chemische Verträglichkeit prüfen | Chemische Verträglichkeit prüfen |
| Umweltaspekte | Zusätzlicher Energiebedarf | Konzentrat mit relevanten Umweltgefahren | Umweltvorteile abhängig von konkreten Nachweisen |
| Biofilmentfernung | Nicht garantiert | Nicht garantiert | Nicht garantiert |
| Dauerhafte Ursachenbeseitigung | Nein | Nein | Nein |
| Positionierung von ProCalor | Nur eingeschränkt empfohlen | Klassische chemische Behandlungsvariante | Bevorzugte Produktalternative nach Eignungsprüfung |
Warum ProCalor Legio-Kill-Oxil bevorzugt
Bei einer Legionellenkontamination muss das gewählte Verfahren nicht nur gegen die vorhandenen Mikroorganismen wirksam sein. Auch die praktische Durchführung, die Sicherheit und die Auswirkungen auf die Trinkwasserinstallation sind zu berücksichtigen.
ProCalor bevorzugt Legio-Kill-Oxil als Alternative zur klassischen konzentrierten Natriumhypochloritbehandlung.
Dabei stehen insbesondere folgende Ziele im Vordergrund:
Gezielte Legionellenbekämpfung
Die Behandlung soll eine wirksame Reduzierung der mikrobiellen Belastung unter definierten und überprüfbaren Bedingungen ermöglichen.
Kontrollierbare Durchführung
Die erforderlichen Parameter sollen während der Behandlung nachvollziehbar überprüft und dokumentiert werden.
Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit
Wir möchten die Belastung durch die eingesetzten Chemikalien so gering wie möglich halten und bevorzugen geeignete Produkte mit nachvollziehbaren Umwelt- und Sicherheitsdaten.
Praxisgerechte Behandlung
Die Desinfektion muss auf die tatsächlichen Eigenschaften der Trinkwasserinstallation abgestimmt werden.
Unsere Empfehlung: Legio-Kill-Oxil, sofern die technische Eignung, die notwendige Wirksamkeit und die trinkwasserrechtliche Zulässigkeit für das konkrete Objekt nachgewiesen sind.
Warum die Desinfektion allein nicht ausreicht
Unabhängig vom gewählten Verfahren müssen die Ursachen einer Legionellenkontamination untersucht werden.
Häufig bestehen technische Mängel, die eine erneute Vermehrung begünstigen.
Dazu zählen beispielsweise unzureichende Warmwassertemperaturen, Zirkulationsprobleme, Totleitungen oder längere Stagnationszeiten.
Eine Desinfektion kann die vorhandene mikrobiologische Belastung reduzieren, beseitigt aber diese technischen Ursachen nicht automatisch.
Deshalb ist eine Kombination aus geeigneter Desinfektionsmaßnahme, Ursachenbeseitigung und hygienischer Erfolgskontrolle entscheidend.
Ist die wöchentliche Legionellenschaltung eine Alternative?
Viele Heizungsanlagen verfügen über eine automatische Legionellenschaltung.
Bei dieser wird der Warmwasserspeicher regelmäßig auf eine höhere Temperatur erwärmt.
Die Aufheizung des Speichers ist jedoch nicht mit einer vollständigen thermischen Anlagendesinfektion gleichzusetzen.
Insbesondere selten genutzte Entnahmestellen und hydraulisch ungünstige Leitungsabschnitte können von der Temperaturerhöhung unzureichend erfasst werden.
Eine automatische Legionellenschaltung ersetzt deshalb keine fachgerechte Untersuchung und gegebenenfalls notwendige Sanierung einer kontaminierten Trinkwasserinstallation.
Was passiert nach der Legionellenbekämpfung?
Nach einer erforderlichen Desinfektion oder Sanierung muss deren Erfolg fachgerecht überprüft werden.
Hierzu dienen Legionellen-Nachuntersuchungen.
Der genaue Untersuchungsablauf hängt vom Sanierungskonzept, den maßgeblichen technischen Regeln und den Vorgaben des zuständigen Gesundheitsamtes ab.
Ein beispielsweise vom Gesundheitsamt Stuttgart veröffentlichtes Kontrollschema sieht Untersuchungen nach einer Woche, drei Monaten und sechs Monaten sowie eine weitere Untersuchung nach insgesamt etwa 18 Monaten vor.
Andere Gesundheitsämter können abweichende Vorgaben festlegen.
Wird erneut der technische Maßnahmenwert von 100 KBE/100 ml erreicht, sind die Ursachen und die bisherigen Maßnahmen erneut zu prüfen.
Legionellenbekämpfung durch ProCalor und LegionellenKiller
Die ProCalor GmbH bietet mit ihrer Fachmarke LegionellenKiller.com Dienstleistungen rund um die Untersuchung und Bekämpfung von Legionellen in Trinkwasserinstallationen an.
Zu unseren Leistungen gehören insbesondere:
Organisation und Durchführung von Legionellenuntersuchungen
Koordination fachgerechter Probenahmen und Laboranalysen
Bewertung und fachliche Einordnung auffälliger Befunde
Beratung zu geeigneten Schutzmaßnahmen
Beratung zu thermischen und chemischen Desinfektionsverfahren
Chemische Anlagendesinfektion im vereinbarten Leistungsumfang
Prüfung des Einsatzes von Legio-Kill-Oxil
Beratung zu geeigneten kontinuierlichen Desinfektionskonzepten
Organisation erforderlicher Nachuntersuchungen
Dokumentation und Unterstützung bei technischen Folgemaßnahmen
Welche Behandlung konkret geeignet ist, wird anhand des Legionellenbefundes, der Trinkwasserinstallation und der maßgeblichen Anforderungen geprüft.
Legionellen im Trinkwasser? Jetzt die geeignete Behandlung anfragen
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ProCalor berät Sie zu den Vor- und Nachteilen der thermischen Desinfektion, der klassischen Natriumhypochloritbehandlung und unseres hypochlorsäurebasierten Produktkonzeptes Legio-Kill-Oxil.
Wir unterstützen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Verfahrens sowie bei der Organisation der erforderlichen Nachuntersuchungen.
Jetzt Legionellenbefund prüfen lassen und Angebot anfordern.
Häufig gestellte Fragen zu den Verfahren der Legionellenbekämpfung
Welche Methode ist am besten geeignet, um Legionellen zu beseitigen?
Die Eignung hängt vom Zustand der Trinkwasserinstallation, dem Legionellenbefund und den technischen Rahmenbedingungen ab. ProCalor bevorzugt bei entsprechenden Voraussetzungen Legio-Kill-Oxil als Produktalternative zur klassischen konzentrierten Natriumhypochloritbehandlung.
Was ist der Unterschied zwischen Chloriliquide und Legio-Kill-Oxil?
Chloriliquide ist eine konzentrierte Natriumhypochloritlösung. Legio-Kill-Oxil ist ein hypochlorsäurebasiertes Produktkonzept. Beide nutzen letztlich die desinfizierenden Eigenschaften von freiem Chlor, unterscheiden sich aber in ihrer Formulierung und den jeweiligen Produkteigenschaften.
Ist Legio-Kill-Oxil chlorfrei?
Nein. Hypochlorsäure ist eine wirksame Form des freien Chlors. Legio-Kill-Oxil ist daher keine chlorfreie Desinfektionsalternative.
Ist Legio-Kill-Oxil umweltfreundlicher als Chloriliquide?
Die konkreten Produkte können sich hinsichtlich Gefahrstoffeinstufung, Konzentration, Handhabung und Umweltbelastung unterscheiden. Ob Legio-Kill-Oxil insgesamt umweltverträglicher ist, muss anhand vergleichbarer Produkt- und Anwendungsdaten nachgewiesen werden.
Wirkt Legio-Kill-Oxil gegen Legionellen?
Hypochlorsäure kann Legionellen unter geeigneten Prüf- und Anwendungsbedingungen inaktivieren. Für die konkrete Produktformulierung und den vorgesehenen Einsatz sind geeignete Wirksamkeitsnachweise erforderlich.
Warum empfiehlt ProCalor die thermische Desinfektion nur eingeschränkt?
Die thermische Behandlung erfordert hohe Wassertemperaturen an den betroffenen Entnahmestellen. Dadurch können Verbrühungsrisiken, Materialbelastungen und erhöhter Energiebedarf entstehen. Bei komplexen Anlagen kann die notwendige Temperaturverteilung schwierig sein.
Kann Legio-Kill-Oxil dauerhaft dosiert werden?
Eine kontinuierliche Trinkwasserdesinfektion kommt nur bei entsprechend nachgewiesener technischer Eignung und rechtlicher Zulässigkeit infrage. Der Einsatz muss anhand der jeweiligen Trinkwasserinstallation und der geltenden Anforderungen geprüft werden.
Muss nach einer Desinfektion erneut auf Legionellen untersucht werden?
Bei einer Sanierungsdesinfektion ist der hygienische Erfolg durch geeignete Untersuchungen zu kontrollieren. Die konkreten Termine und Untersuchungsumfänge richten sich nach den einschlägigen Vorgaben.
Können Legionellen nach einer Behandlung erneut auftreten?
Ja. Bleiben technische Ursachen wie mangelhafte Zirkulation, ungünstige Temperaturen oder Stagnationsbereiche bestehen, kann es erneut zu einer Legionellenvermehrung kommen.
Was kostet die Legionellenbekämpfung mit Legio-Kill-Oxil?
Die Kosten hängen von der Größe und dem Aufbau der Trinkwasserinstallation, dem Umfang der Kontamination und den erforderlichen Maßnahmen ab. ProCalor erstellt ein individuelles Angebot.
Fachliche Grundlagen
Trinkwasserverordnung, insbesondere §§ 18–20 und § 51
DVGW W 551 – Technische Maßnahmen zur Verminderung des Legionellenwachstums
DVGW W 551-2 – Hygienisch-mikrobielle Auffälligkeiten
DVGW W 551-3 – Reinigung und Desinfektion
Sicherheitsdatenblatt BAYROL Chloriliquide, Version 4.2 vom 12.09.2022
Produktspezifische technische Unterlagen und Wirksamkeitsnachweise für hypochlorsäurebasierte Desinfektionsmittel
Die Auswahl und Durchführung einer Desinfektionsmaßnahme erfordert eine Prüfung der konkreten Trinkwasserinstallation sowie der rechtlichen und technischen Einsatzvoraussetzungen.
