Wasseruntersuchungen von ProCalor – Legionellen, Trinkwasser und Heizungswasser
Drei professionelle Wasseruntersuchungen aus einer Hand – für hygienisch einwandfreies Trinkwasser, sichere Heizungsanlagen und den langfristigen Werterhalt Ihrer Immobilie.
Die Qualität von Trinkwasser und Heizungswasser spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Gebäudenutzer, die Betriebssicherheit technischer Anlagen und den Werterhalt von Immobilien.
Mit unseren drei Untersuchungsleistungen bietet die ProCalor GmbH Eigentümern, Vermietern, Hausverwaltungen, Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) und Gewerbebetrieben eine umfassende Betreuung rund um die Wasserqualität.
Unsere drei Untersuchungsleistungen im Überblick:
Legionellenuntersuchung nach Trinkwasserverordnung
Mikrobiologische Trinkwasseruntersuchung
Heizungswasseruntersuchung nach VDI 2035
Von der fachgerechten Organisation der Probenahme über die Laboranalyse bis zur verständlichen Auswertung der Untersuchungsergebnisse unterstützen wir Sie bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen und der frühzeitigen Erkennung hygienischer oder technischer Risiken.
1. Legionellenuntersuchung – Sicherheit und gesetzliche Prüfpflichten
Legionellen im Trinkwasser können eine ernsthafte Gesundheitsgefahr darstellen. Besonders in zentralen Warmwasseranlagen können sich die Bakterien bei ungünstigen Temperaturen, unzureichender Zirkulation und längeren Stagnationszeiten vermehren.
Werden legionellenhaltige Wassertröpfchen eingeatmet, kann dies schwere Atemwegserkrankungen bis hin zur Legionärskrankheit verursachen.
Die Trinkwasserverordnung schreibt deshalb für bestimmte Trinkwasserinstallationen regelmäßige Untersuchungen auf Legionella spec. vor.
Wann besteht eine Legionellen-Untersuchungspflicht?
Eine Untersuchungspflicht besteht insbesondere bei bestimmten Großanlagen zur Trinkwassererwärmung, wenn weitere gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sind.
Bei untersuchungspflichtigen Anlagen mit ausschließlich gewerblicher Trinkwasserabgabe, beispielsweise in vermieteten Mehrfamilienhäusern, beträgt das reguläre Untersuchungsintervall grundsätzlich drei Jahre.
Bei öffentlicher Trinkwasserabgabe können kürzere Untersuchungsintervalle erforderlich sein.
Was wird bei einer Legionellenuntersuchung geprüft?
Bei der Untersuchung werden an geeigneten Probenahmestellen Wasserproben entnommen und durch eine dafür zugelassene Untersuchungsstelle analysiert.
Die Ergebnisse werden in koloniebildenden Einheiten (KBE) je 100 ml angegeben.
Der technische Maßnahmenwert der Trinkwasserverordnung liegt bei 100 KBE/100 ml.
Wird dieser Wert erreicht, entstehen für den Betreiber gesetzliche Handlungspflichten, insbesondere zur Ursachenklärung, Risikoabschätzung und Durchführung erforderlicher Schutzmaßnahmen.
Unsere Leistungen bei der Legionellenuntersuchung
Organisation fachgerechter Trinkwasserprobenahmen
Koordination der Laboruntersuchung
Untersuchung gemäß den einschlägigen Anforderungen der Trinkwasserverordnung
Bewertung und Erläuterung der Laborergebnisse
Beratung bei erhöhten Legionellenwerten
Unterstützung bei notwendigen Folgemaßnahmen
Organisation von Kontroll- und Nachuntersuchungen
Terminüberwachung wiederkehrender Legionellenprüfungen
Bei positiven Legionellenbefunden unterstützen wir Sie über unsere Fachmarke LegionellenKiller.com zusätzlich bei der Legionellenbekämpfung und chemischen Desinfektion von Trinkwasserinstallationen.
2. Mikrobiologische Trinkwasseruntersuchung – Bakterien und Keime erkennen
Auch klares, geruchloses Trinkwasser kann mikrobiologische Verunreinigungen enthalten.
Mit einer mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchung lassen sich hygienisch relevante Bakterien und Indikatororganismen nachweisen.
Diese Untersuchung ergänzt die klassische Legionellenprüfung und ermöglicht eine weitergehende Beurteilung der mikrobiologischen Trinkwasserqualität.
Welche mikrobiologischen Parameter werden untersucht?
Je nach Untersuchungsauftrag können folgende Parameter analysiert werden:
Escherichia coli (E. coli)
E. coli ist ein wichtiger Indikator für mögliche fäkale Verunreinigungen. Nach der Trinkwasserverordnung dürfen im allgemeinen Trinkwasser keine E. coli in 100 ml nachgewiesen werden.
Intestinale Enterokokken
Auch Enterokokken dienen als Indikatoren für mögliche fäkale Verunreinigungen. Der Grenzwert beträgt 0 je 100 ml.
Coliforme Bakterien
Coliforme Bakterien können auf hygienische Auffälligkeiten innerhalb der Wasserversorgung hinweisen. Ihr Nachweis muss entsprechend den Anforderungen der Trinkwasserverordnung bewertet werden.
Koloniezahl bei 22 °C und 36 °C
Die Bestimmung der Koloniezahlen liefert Hinweise auf die mikrobiologische Beschaffenheit des Trinkwassers und mögliche Veränderungen der hygienischen Betriebsbedingungen.
Pseudomonas aeruginosa
Bei besonderen hygienischen Fragestellungen, beispielsweise in medizinischen Einrichtungen, kann eine zusätzliche Untersuchung auf Pseudomonas aeruginosa sinnvoll oder erforderlich sein.
Wann ist eine mikrobiologische Trinkwasseruntersuchung sinnvoll?
Bei Verdacht auf mikrobiologische Verunreinigungen
Nach umfangreichen Arbeiten an der Trinkwasserinstallation
Nach längeren Stillstandszeiten
Bei auffälligen Laborergebnissen
In hygienisch sensiblen Einrichtungen
Zur weitergehenden Überprüfung der Trinkwasserqualität
Als Ergänzung zur regelmäßigen Legionellenuntersuchung
Unsere Leistungen bei der mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchung
Beratung zum geeigneten Untersuchungsumfang
Organisation fachgerechter Wasserprobenahmen
Koordination mikrobiologischer Laboranalysen
Untersuchung relevanter Bakterien und Indikatorparameter
Verständliche Erläuterung der Ergebnisse
Unterstützung bei der Bewertung hygienischer Auffälligkeiten
Beratung zu geeigneten Folgemaßnahmen
Organisation erforderlicher Nachuntersuchungen
Eine mikrobiologische Trinkwasseruntersuchung kann dazu beitragen, hygienische Probleme frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
3. Heizungswasseruntersuchung nach VDI 2035 – Schutz vor Korrosion und Kalk
Nicht nur die Trinkwasserqualität ist entscheidend. Auch das Wasser innerhalb einer geschlossenen Heizungsanlage muss bestimmte technische Anforderungen erfüllen.
Ungeeignetes Heizungswasser kann Korrosion, Kalkablagerungen, Verschlammung und Schäden an Heizkesseln, Wärmepumpen, Wärmetauschern und Rohrleitungen begünstigen.
Die Heizungswasseruntersuchung nach VDI 2035 dient dazu, die Wasserbeschaffenheit zu beurteilen und mögliche Risiken für die Heizungsanlage frühzeitig zu erkennen.
Welche Parameter werden untersucht?
pH-Wert
Der pH-Wert ist ein wichtiger Indikator zur Bewertung der korrosionsrelevanten Wasserbeschaffenheit. Der geeignete Wertebereich hängt unter anderem von den eingesetzten Werkstoffen ab.
Elektrische Leitfähigkeit
Die elektrische Leitfähigkeit gibt Hinweise auf den Gehalt gelöster ionischer Stoffe im Heizungswasser. Sie ist ein wesentlicher Parameter zur Beurteilung der Wasserqualität.
Gesamthärte
Eine ungeeignete Wasserhärte kann unter bestimmten Bedingungen Kalkablagerungen und Steinbildung begünstigen.
Eisen und weitere Metalle
Erhöhte Metallkonzentrationen können Hinweise auf Korrosionsvorgänge innerhalb der Heizungsanlage liefern.
Weitere Parameter
Abhängig vom Untersuchungsumfang können beispielsweise Chlorid, Sulfat, Kupfer oder weitere korrosionsrelevante Bestandteile bestimmt werden.
Wann empfiehlt sich eine Heizungswasseruntersuchung?
Bei der Inbetriebnahme einer neuen Heizungsanlage
Nach dem Austausch eines Heizkessels
Beim Einbau einer Wärmepumpe
Bei bestehenden Heizungsanlagen ohne dokumentierte Wasserwerte
Bei wiederkehrenden Störungen
Bei Korrosion und Magnetitbildung
Bei Verschlammung des Heizkreislaufs
Bei auffälligen Ablagerungen
Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen
Warum ist die VDI 2035 wichtig?
Die VDI 2035 Blatt 1 behandelt die Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen durch Steinbildung und wasserseitige Korrosion.
Eine geeignete Heizungswasserqualität trägt dazu bei, technische Schäden zu vermeiden und die Betriebssicherheit der Anlage zu unterstützen.
Besonders bei modernen Wärmepumpen und empfindlichen Wärmetauschern ist die Einhaltung der jeweiligen Herstelleranforderungen von großer Bedeutung.
Unsere Leistungen bei der Heizungswasseruntersuchung
Organisation der Heizungswasserprobenahme
Analyse der relevanten Wasserparameter
Fachliche Bewertung nach den anwendbaren Anforderungen der VDI 2035
Berücksichtigung der vorliegenden Herstellervorgaben
Hinweise auf mögliche Korrosions- und Ablagerungsrisiken
Beratung bei auffälligen Untersuchungsergebnissen
Empfehlungen zu erforderlichen weiteren Prüfungen
Dokumentation der Ergebnisse
Organisation von Kontrolluntersuchungen
Mit einer Heizungswasseruntersuchung können Sie mögliche technische Risiken erkennen, bevor größere Schäden an Ihrer Heizungsanlage entstehen.
Drei Untersuchungen – ein Ansprechpartner: Ihre Vorteile mit ProCalor
Als Dienstleister für Mess- und Abrechnungstechnik sowie Trinkwasserhygiene bietet die ProCalor GmbH ein umfassendes Leistungsspektrum für die technische Betreuung von Immobilien.
Durch die Kombination unserer drei Wasseruntersuchungen profitieren Sie von:
Ein Ansprechpartner
Legionellenprüfung, mikrobiologische Trinkwasseranalyse und Heizungswasseruntersuchung können zentral über ProCalor organisiert werden.
Fachgerechte Probenahme und Laboranalyse
Wir koordinieren die jeweils erforderlichen Untersuchungen und geeigneten Laborleistungen.
Verständliche Ergebnisse
Die Laborergebnisse werden nachvollziehbar aufbereitet und bei Bedarf fachlich erläutert.
Beratung bei Auffälligkeiten
Werden erhöhte Legionellenwerte, mikrobiologische Belastungen oder ungeeignete Heizungswasserwerte festgestellt, unterstützen wir Sie bei der Einordnung des weiteren Handlungsbedarfs.
Unterstützung bei gesetzlichen Anforderungen
Insbesondere bei untersuchungspflichtigen Trinkwasserinstallationen unterstützen wir Sie bei der Organisation der erforderlichen Prüfungen.
Terminüberwachung
Wiederkehrende Untersuchungen und notwendige Nachuntersuchungen können im vereinbarten Leistungsumfang koordiniert werden.
Für welche Immobilien eignen sich unsere Wasseruntersuchungen?
Unsere Leistungen richten sich insbesondere an:
Mehrfamilienhäuser
Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs)
Hausverwaltungen
Vermieter und Immobilieneigentümer
Hotels und Beherbergungsbetriebe
Pflegeeinrichtungen
Büro- und Gewerbegebäude
Öffentliche Einrichtungen
Betreiber zentraler Heizungsanlagen
Betreiber von Wärmepumpen und größeren Warmwasseranlagen
Die erforderlichen Untersuchungen und Prüfintervalle richten sich nach der jeweiligen Anlage und den geltenden gesetzlichen beziehungsweise technischen Anforderungen.
Was passiert bei auffälligen Untersuchungsergebnissen?
Die notwendigen Maßnahmen unterscheiden sich je nach Untersuchungsart.
Auffälliger Legionellenbefund
Wird der technische Maßnahmenwert erreicht, müssen die gesetzlichen Handlungspflichten nach der Trinkwasserverordnung beachtet werden.
Dazu gehören insbesondere die Ursachenklärung, eine schriftliche Risikoabschätzung und gegebenenfalls erforderliche Schutz- und Sanierungsmaßnahmen.
ProCalor bietet hierfür ergänzend Dienstleistungen zur chemischen Legionellendesinfektion und zur Organisation der notwendigen Nachuntersuchungen an.
Auffällige mikrobiologische Trinkwasserwerte
Bei mikrobiologischen Auffälligkeiten müssen die Untersuchungsergebnisse und die möglichen Ursachen fachgerecht beurteilt werden.
Je nach Befund können weitere Probenahmen, technische Überprüfungen und hygienische Maßnahmen erforderlich sein.
Auffällige Heizungswasserwerte
Bei ungeeigneten Heizungswasserwerten können technische Maßnahmen zur Wasseraufbereitung, zur Ursachenbeseitigung oder zur Anpassung des Anlagenbetriebs sinnvoll sein.
ProCalor unterstützt Sie bei der Auswertung der Ergebnisse und bei der Abstimmung möglicher Folgemaßnahmen.
Jetzt Wasseruntersuchung bei ProCalor anfragen
Sie benötigen eine Legionellenuntersuchung, möchten die mikrobiologische Qualität Ihres Trinkwassers prüfen lassen oder die Wasserbeschaffenheit Ihrer Heizungsanlage nach VDI 2035 untersuchen?
Die ProCalor GmbH bietet Ihnen drei Untersuchungsleistungen aus einer Hand und unterstützt Sie von der Organisation der Probenahme über die Laboranalyse bis zur Bewertung der Ergebnisse.
Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot.
ProCalor GmbH – erfahren, leistungsstark, kundennah.
Telefon: 07195 982990
E-Mail: erath@procalor.de
Website: www.procalor.de
Jetzt Wasseruntersuchung anfragen.
Häufig gestellte Fragen zu unseren Wasseruntersuchungen
Welche Wasseruntersuchungen bietet ProCalor an?
ProCalor bietet Legionellenuntersuchungen, mikrobiologische Trinkwasseruntersuchungen und Heizungswasseruntersuchungen nach VDI 2035 an.
Kann ich alle drei Untersuchungen gemeinsam beauftragen?
Ja. Die Untersuchungen können über ProCalor gemeinsam angefragt und entsprechend den technischen Gegebenheiten koordiniert werden. Es handelt sich dabei um unterschiedliche Untersuchungen mit jeweils eigenen Probenahme- und Analyseanforderungen.
Wie oft muss eine Legionellenuntersuchung erfolgen?
Bei bestimmten untersuchungspflichtigen Anlagen mit ausschließlich gewerblicher Trinkwasserabgabe grundsätzlich mindestens alle drei Jahre. Für öffentliche Einrichtungen können andere Untersuchungsintervalle gelten.
Was kostet eine Wasseruntersuchung?
Die Kosten hängen von der Untersuchungsart, der Anzahl der Probenahmestellen und dem Umfang der Laboranalysen ab. ProCalor erstellt ein individuelles Angebot.
Was ist der Unterschied zwischen einer Legionellenprüfung und einer mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchung?
Die Legionellenprüfung untersucht gezielt auf Legionella spec. Eine allgemeine mikrobiologische Untersuchung kann zusätzlich andere Bakterien und Indikatorparameter wie E. coli, Enterokokken oder coliforme Bakterien umfassen.
Warum sollte Heizungswasser untersucht werden?
Eine Heizungswasseranalyse kann helfen, ungeeignete Wasserwerte und damit verbundene Risiken für Korrosion, Kalkablagerungen und technische Schäden zu erkennen.
Ist eine Heizungswasseruntersuchung gesetzlich vorgeschrieben?
Eine allgemeine jährliche gesetzliche Laboruntersuchungspflicht für sämtliche Heizungsanlagen besteht nicht. Die notwendigen Kontrollen ergeben sich insbesondere aus den technischen Regeln, den Herstellervorgaben und der konkreten Anlagensituation.
Können auch Wärmepumpenanlagen untersucht werden?
Ja. Bei Wärmepumpen können geeignete Heizungswasseruntersuchungen besonders sinnvoll sein, um die Anforderungen an Wasserqualität und Werkstoffverträglichkeit zu überprüfen.
Unterstützt ProCalor auch bei auffälligen Laborwerten?
Ja. ProCalor unterstützt bei der fachlichen Einordnung auffälliger Ergebnisse und berät zu geeigneten Untersuchungs- und Folgemaßnahmen.
Rechtliche und technische Grundlagen
Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
Regelt unter anderem die mikrobiologischen Anforderungen an Trinkwasser sowie Untersuchungspflichten und Handlungspflichten bei bestimmten Legionellenbefunden.
https://www.gesetze-im-internet.de/trinkwv_2023/
VDI 2035 Blatt 1
Vermeidung von Schäden in Warmwasser-Heizungsanlagen – Steinbildung und wasserseitige Korrosion.
DVGW-Regelwerk
Technische Anforderungen an Trinkwasserinstallationen sowie die Untersuchung und Bewertung hygienischer Auffälligkeiten.
Die Untersuchung erfolgt entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang. Gesetzlich vorgeschriebene Trinkwasseruntersuchungen werden unter Einhaltung der Anforderungen an die hierfür zugelassenen Untersuchungsstellen durchgeführt.
